Kreis Mettmann

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet – Kreis Mettmann – 2009167

28.09.2020 – 15:39

Polizei Mettmann

Mettmann (ots)

Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort (“Flucht”) liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

— Wülfrath — – ERFOLGSMELDUNG – Mit unserer Pressemitteilung / ots (“Ohne Führerschein, aber mit Alkohol, Unfall und Flucht” – https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4718720 ) vom heutigen Tag, berichteten wir bereits ausführlich und mit Bildmaterial über eine Verkehrsunfallflucht in Wülfrath, die sich am späten Samstagabend des 26.09.2020, gegen 22.00 Uhr, an der Schwanenstraße in Wülfrath ereignete. Durch schnelle Ermittlungsarbeit der Wülfrather Polizei und mit Hilfe erster guter Zeugenhinweise konnten diese und weitere Straftaten sehr zeitnah geklärt werden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath, Telefon 02058 / 9200-6180, jederzeit entgegen.

— Erkrath — Am Freitagabend des 25.09.2020, in der Zeit zwischen 19.30 Uhr und 22.15 Uhr, kam es an der Eduard-Daelen-Straße in Hochdahl zu einer Verkehrsunfallflucht. Der noch unbekannte Fahrer eines gleichfalls unbekannten Fahrzeugs fuhr gegen das Rolltor einer Tiefgarage des Hauses Nr. 18. Dabei wurde das Rollgitter aus den seitlichen Laufschienen gedrückt und stark beschädigt. Dessen ungeachtet flüchtete der Verursacher mit seinem Fahrzeug ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Der zurückgebliebene Schaden wird auf mindestens 500,- Euro geschätzt.

– ERFOLGSMELDUNG – Am Freitagabend des 25.09.2020, gegen 17.50 Uhr, kam es auf der Neanderstraße in Erkrath, in Höhe des Hauses Nr. 72, zu einem Auffahrunfall. Der Fahrer eines schwarzen PKW Ford Focus bemerkte offenbar zu spät, dass der vorausfahrende grüne PKW Opel Corsa einer 64-jährigen Frau aus Mettmann vor Rotlicht zeigender Ampel stoppte. Der Fokus prallte in das Heck des Opels und es entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von 4.500,- Euro. Obwohl die Opel-Fahrerin den Ford-Fahrer ansprach und eine Schadensregulierung mit Hilfe der Polizei forderte, setzte dieser sein Fahrzeug zurück und fuhr damit ohne Schadensregulierung davon. Mit Hilfe des abgelesenen Kennzeichens konnte die alarmierte Polizei an der Halteranschrift des Fords die Identität des aktuellen Fahrzeugführers ermitteln. Daraufhin konnten dieser und das gesuchte Fahrzeug schon gegen 18.30 Uhr am Düsselring in Mettmann angetroffen und überprüft werden. Dabei räumte der augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stehende 54-jährige Mettmanner seine Unfallbeteiligung und die Unfallflucht ein. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von annähernd zwei Promille (0,98 mg/l). Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 54-Jährigen ein. Zur Beweisführung wurde die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben angeordnet und durchgeführt. Den Führerschein des Beschuldigten beschlagnahmten die Beamten. Gleichzeitig untersagten sie dem Mettmanner bis auf weiteres jedes Führen führerscheinpflichtiger Fahrzeuge ausdrücklich.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.

— Hilden — In der Zeit vom Samstagabend des 26.09., 22.00 Uhr, bis zum Sonntagnachmittag des 27.09.2020, 16.00 Uhr, parkte ein schwarzer PKW BMW 320D mit Düsseldorfer Kennzeichen (D-) auf dem P&R-Parkplatz zwischen Baustraße und Kirchhofstraße in Hilden. In dieser Zeit wurde der BMW von einem noch unbekannten anderen Fahrzeug im Heckbereich angefahren und beschädigt. Obwohl allein am BMW ein geschätzter Lackschaden in Höhe mindestens 300,- Euro zurückblieb, flüchtete der unbekannte Verursacher mit seinem Fahrzeug vom Unfallort ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, jederzeit entgegen.

— Monheim am Rhein — In der Zeit vom Samstagabend des 26.09., 22.00 Uhr, bis zum Sonntagmorgen des 27.09.2020, 07.30 Uhr, parkte ein schwarzer PKW Mercedes E300 auf der Tegeler Straße in Monheim am Rhein, in Höhe des Hauses Nr. 7 am rechten Fahrbahnrand. In dieser Zeit wurde der Mercedes von einem bislang noch unbekannten anderen Fahrzeug an der Fahrerseite angefahren und dabei insbesondere im Bereich der Fahrertüre erheblich beschädigt. Hierbei entstand allein am E300 ein geschätzter Karosserie- und Lackschaden in Höhe von 4.500,- Euro. Dessen ungeachtet flüchtete der noch unbekannte Verursacher mit seinem Fahrzeug vom Unfallort.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen.

— Hinweise und Tipps der Polizei — Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

– Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten

Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). – Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. – Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.

Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die

polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn

möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen

Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich

sind. – Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben

Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. – Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum

flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die

Polizei weiter – nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der

Polizei Erfolg versprechend. – Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie

bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei

möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug

(Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere

Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter,

verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten. Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann

– Polizeipressestelle –

Adalbert-Bach-Platz 1

40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010

Telefax: 02104 / 982-1028

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