Kreis Mettmann

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet – Kreis Mettmann – 1806072

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet – Kreis Mettmann – 1806072 13. Juni 2018

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Die Direktion Verkehr sucht dringend Zeugen für ihre Unfallfluchtermittlungen

Mettmann (ots) – Beinahe täglich finden ein oder mehrere Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort (“Flucht”) liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir seit dem 02. Februar 2015 ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten (analog zu unseren Berichterstattungen i.S. Einbrüche). Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

— Wülfrath — Am frühen Montagnachmittag des 11.06.2018, gegen 13.30 Uhr, kam es zu einer Verkehrsstraftat, die ihren Ausgang bereits auf der Autobahn A535, aus Richtung Wuppertal kommend, vor der Abfahrt Wülfrath nahm. Dort war ein silberner PKW Mercedes Vito mit Ennepetaler Zulassung (EN-) in Richtung Velbert unterwegs, als dessen 60-jähriger Fahrer sich vom Fahrer eines weißen PKW VW Golf mit Zulassung aus dem Bereich Unna (UN-) zuerst durch zu dichtes Auffahren von hinten, nach einem Überholvorgang durch rücksichtloses einbremsen von vorne bedrängt und genötigt fühlte. Beide Fahrzeuge verließen dann an der Anschlussstelle Wülfrath die Autobahn, fuhren auf die Asbrucher Straße in Richtung Wuppertal und deren Fahrer gerieten nach wenigen Metern, bei einem verkehrsbedingten Stopp in Höhe der Zufahrt zur Wülfrather Straße 101, auch noch persönlich aneinander. Dabei soll der 19-jährige VW-Fahrer aus Hamm den Mercedes-Fahrer bewusst angefahren und dabei leicht verletzt haben, als dieser an den Golf herantrat, an dem bei der Kollision auch ein erkennbarer Sachschaden entstand. Ohne sich jedoch um den leichtverletzten Vito-Fahrer zu kümmern, wendete der VW-Fahrer, fuhr zur Autobahn zurück und auf die A535 in Richtung Velbert auf. Hier fiel er weiteren Zeugen mit ungewöhnlichem Fahrverhalten auf, bevor er auf der Kuhlendahler Straße, von der zwischenzeitlich bereits mehrfach alarmierten Polizei, gestoppt und kontrolliert werden konnte. Hier schilderte der nicht alkoholisierte und auch nicht unter Drogeneinfluss stehende 19-Jährige VW-Fahrer alle vorangegangenen Ereignisse vollkommen anders. Deshalb sucht die Polizei dringend nach noch nicht bekannten Zeugen der Vorfälle auf der BAB A535 sowie der Asbrucher Straße.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath, Telefon 02058 / 9200-6180, jederzeit entgegen.

— Erkrath — In der Zeit vom Samstagnachmittag des 09.06., 14.00 Uhr, bis zum frühen Montagmorgen des 11.06.2018, 06.15 Uhr, parkte ein schwarzer PKW VW Multivan mit Viersener Kennzeichen auf einer gekennzeichneten Parkfläche am Eichendorffweg in Hochdahl, in Höhe der Häuser 34 bis 42. In dieser Zeit wurde der Firmenwagen von einem unbekannten anderen Fahrzeug im linken seitlichen Heckbereich angefahren und beschädigt. Obwohl dabei allein an dem schwarzen VW Bus ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mindestens 2.000,- Euro entstand, entfernte sich der noch unbekannte Verursacher mit seinem Fahrzeug unerlaubt vom Unfallort, ohne zuvor eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.

— Langenfeld — Am Montagmorgen des 11.06.2018, in der Zeit von 07.10 Uhr bis 12.00 Uhr, parkte ein schwarzer PKW Audi A1 auf einem öffentlichen Parkplatz am Hans-Litterscheid-Platz in Richrath. In dieser Zeit wurde der Audi im linken seitlichen Heckbereich von einem noch unbekannten anderen Fahrzeug angefahren und beschädigt. Der Verursacher entfernte sich mit seinem Fahrzeug ohne Schadensregulierung unerlaubt vom Unfallort und ließ dabei am A1 einen geschätzten Karosserie- und Lackschaden in Höhe von mehreren hundert Euro zurück.

Am späten Dienstagabend des 12.06.2018, gegen 22.40 Uhr, befuhr eine 55-jährige Frau aus Langenfeld, mit ihrem schwarzen PKW Opel Corsa, die Bergische Landstraße in Langenfeld in Richtung Hardt, die sie bei grüner Ampelschaltung geradeaus in Richtung Schneidestraße überqueren wollte. Dabei kam es im Kreuzungsbereich zu einer Kollision mit einem noch unbekannten hellen, weißen oder silbergrauen PKW Kombi, der von der Schneiderstraße nach links in die Straße Hardt, in Fahrtrichtung Autobahn abbog. Dessen geschätzt etwa 40-jähriger Fahrer setzte seine Fahrt trotz der spürbaren Kollision der beiden Fahrzeuge ungebremst in Richtung Autobahn bzw. in Fahrtrichtung Solingen fort. An der linken Fahrzeugseite vom Corsa, der unverletzt gebliebenen 55-jährigen Langenfelderin, blieb ein geschätzter Karosserie- und Lackschaden in Höhe von mindestens 2.000,- Euro zurück. Auch der Kombi des Unfallflüchtigen wurde mit Sicherheit nicht unerheblich beschädigt, denn die Polizei stellte bei der polizeilichen Unfallaufnahme ein Fragment einer silbernen Zierleiste am Unfallort sicher, welche von einem Mercedes stammt und für eine Beschädigung des flüchtigen Fahrzeugs mindestens am vorderen linken Stoßfänger spricht.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

— Hinweise und Tipps der Polizei — Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

– Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten

Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). – Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. – Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.

Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die

polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn

möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen

Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind. – Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben

Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. – Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum

flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei

weiter – nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg

versprechend. – Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie

bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst

viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen,

Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur

Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren

eigenen Personalien und Erreichbarkeiten. Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann

– Polizeipressestelle –

Adalbert-Bach-Platz 1

40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010

Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

http://www.polizei.nrw.de/mettmann

Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell

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